Tomovet GmbH

TOMOVET ®

Institut für
Diagnostische Radiologie
in der Veterinärmedizin

MR - CT - Nuklearmedizin

Kernspintomographie (MRT)

Indikationsliste für die Kernspintomographie!

Für die radiologische Untersuchung steht ein 1,5-Tesla-Hochfeld-MRT für Hunde und Katzen zur Verfügung. Für größere Tiere, u.a. auch Pferde ist ein Gerät in Planung. Das System bietet eine hohe Auflösung und ein hervorragendes Signal-Rausch-Verhältnis, so dass auch kleinste Details der zu untersuchenden Region abgebildet werden können. Nebenwirkungen sind nicht zu erwarten, da keinerlei Röntgen-Strahlung angewendet wird.

Invasive Verfahren wie die Myelographie im Bereich der Wirbelsäule werden durch den quasi myelographischen Effekt der T2-Sequenzen oder durch eine 3D-Myelographie, die nach speziellen Sequenzen angefertigt werden kann, überflüssig. Somit entfällt das Infektionsrisiko und die Belastung des Tieres durch die Punktion selbst. Auch können Angiographien in verschiedenen Körperregionen hergestellt werden.

Kopf:

Suche nach Raumforderung, Tumor, Entzündungen oder andere Veränderungen z.B. bei auffälligem Verhalten oder Bewegungsstörungen. Meningeome
Hydrocephalus. Cysten. Aber auch Traumafolgen wie chronische subdurale Hämatome oder andere Blutungen. Ferner Missbildungen bzw. Anlage-störungen.

Nasennebenhöhlen/Kieferregion:

Erkrankung der Speicheldrüsen wie z.B. Entzündungen oder Tumor. Nasennebenhöhlen und äußerer Gehörgang. Paukenhöhle. Kleinhirnbrücken-winkelregion mit den darin verlaufenden Nerven des Gleichgewichts- und Hörsinnes. Augenregion und Retrobulbärraum. Schlund selbst.

Wirbelsäule:

Alle Einengungen des Spinalkanals z.B. bei Wobbler-Syndrom. Bandscheiben-överänderungen und Bandscheibenvorfall. Schwannnome, Neurinome. Beurteilung bei Spondylosis deformans. Diagnostik im Bereich der Cauda equina. Intra- und extraaxiale Spinaltumore oder entzündliche Veränderungen. Überlastungsschäden. Wirbelverschiebungen oder Frakturen. Tumorbedingte Strukturveränderungen und Knochenzerstörung. Wirbelgleiten.

Knochen und Gelenke:

Frühe Veränderungen im Bereich der Knochenstruktur als Hinweis auf Überlastungsschäden oder Knochenernährungsschäden. Tumore. Entzündliche Veränderungen im und am Knochen. Ferner Ansatzstörungen der Bänder und Sehnen bzw. hierdurch bedingte Schleimbeutelentzündung z.B. im Bereich der Hufrolle / des Strahlbeins bei Pferden. Okkulte Frakturen. Dysplasien z.B. Ellenbogendysplasie oder HD. Arthrose.

Sehnen und Weichteile sowie Muskulatur:

Überlastungsschäden, chronische Sehnenscheidenentzündung oder akute Risse. Intramuskuläre Hämatome. Ansatzstörungen. Desmopathien. Tumoröse Veränderungen im und am Muskel.
Form und Stellung der artikulierenden Skelettanteile. Degenerativ bedingte Schliffbildungen. Höhenminderungen der Knorpelbeläge oder Knorpeldefekte. Abbildung eines Reizzustandes. Beurteilung der angrenzenden Kapselbandstrukturen und der Schleimbeutel sowie der Sehnenscheiden. Muskelansätze.

Thoraxorgane:

Hierfür eignet sich die MRT-Diagnostik deutlich weniger, bei entsprechender Fragestellung wäre ein CT zu bevorzugen.

Bauchraum:

Lokalisation und Differenzierung von Tumoren oder entzündlichen Veränderungen. Anlagestörung. Chronisch degenerative Veränderungen z.B. bei Lebererkrankungen. Hormonelle Auffälligkeiten mit Fokussuche z.B. bei Nebennierenadenom oder anderen hormonbildenden Tumoren. Cushing-Syndrom.


Akustikusneurinom (Hund)

MRT nativ
+ KM axial
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